Do. Aug 18th, 2022

Dass Burnout-Erkrankungen immer mehr zunehmen, beweisen nicht nur die absoluten Zahlen sondern auch, dass dieses Thema immer häufiger als Titelthema von Stern, Focus, Spiegel und Co. genutzt wird. Der Tenor ist leider nicht positiv. Es wird dramatisiert. Der Tonfall des Erschreckens und der Hilflosigkeit wird auf mehreren Wegen unterschwellig transportiert. Da sind die Storys über die Prominenten, denen man überhaupt nicht helfen konnte (z.B. Deisler und Hannawald). Hmm.
Hört man dann die schamvollen Bemerkungen anderer Prominenter: „Ja, ich hatte auch mal einen Burnout“ (z.B. Hitzfeld, Kahn, Klinsmann, Kerkeling) scheint es wieder nicht so schlimm, aber doch geheimhaltungswürdig zu sein.
Versucht man den seriös 360° recherchierenden Journalisten zu folgen merkt man, dass sie letztlich erst recht nicht zu einer vollständigen Erkenntnis vorstoßen. Na gut sie unterliegen nun mal dem „Fluch“ der leichten Erklärbarkeit, „Damit es auch jeder versteht“.

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Von Sebastian

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