Schüchternheit kann ausgrenzen

Die Soziale Phobie gehört zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Aufgrund der übersteigerten Angst, unangenehm aufzufallen, ziehen sich viele Erkrankte immer mehr zurück, manchmal bis in die Isolation ihr ganzes weiteres Leben lang. Nur eine frühzeitige und individuell angepasste Therapie bietet eine Chance auf Heilung.

»Sozialphobie ist eine ausgeprägte Angst, in Gegenwart anderer etwas Peinliches zu tun«, sagt Professorin Rita Rosner von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Daher meiden die Erkrankten Situationen, in denen sie im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen, oder sie halten diese nur unter großer Anspannung aus. Manche Gefühle eines betroffenen Kindes sind leicht nach­zuempfinden: Wer spricht schon gerne mit einer Autoritätsperson, schreibt eine Klassenarbeit oder löst eine Aufgabe vor der ganzen Klasse an der Tafel? Andere Situationen, die Sozialphobiker fürchten, wirken auf Gesunde hingegen harmlos: zum Beispiel in ein Schwimmbad zu gehen, mit anderen Kindern zu spielen oder einen Freund einzuladen.

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