Depression und Familie: „Plötzlich war der Mann weg“

By Sebastian, 7. Januar 2017

Ich bin nicht alleine mit meiner Depression. Meine Frau, meine Kinder. Sie haben es miterlebt, miterleben müssen. Wer Angehöriger eines depressiven Menschen ist, kennt das Gefühl der Hilflosigkeit.

Man liebt die Person, aber sie verschwindet immer häufiger im Nebel depressiven Denkens. Dann ist da ein anderer Mensch, traurig, motivations- und freudlos. Und früher oder später beginnt man als Partner anzunehmen, man trage ein Mitschuld. Die Krankheit hat aber nur einer. Mit den Auswirkungen müssen alle leben. So ist Depression oft auch ein Zerreißprobe für die Beziehung.

Meine Frau hat mir das Leben gerettet

Auch ich hatte Ängste, meine Familie an mein zickiges, nachtragendes, divaeskes Einhorn „Depression“ zu verlieren. Und fast wäre es geschehen, hätte ich nicht eine Frau geheiratet, die so sensibel, so feinfühlig, so hartnäckig und so liebend ist, dass sie mir sogar aus einer Intuition heraus wortwörtlich mein Leben gerettet hat: Sie hat meinen hoffentlich einzigen ernsthaften Suizidversuch vereitelt.

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