Do. Dez 8th, 2022
Die Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Universitätsmedizin Mainz feierte am vergangenen Samstag ihr 50-jähriges Bestehen mit einer Festveranstaltung.

Im Jahr 1965 als „Abteilung für Psychotherapie“ gegründet, hat die heutige Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie seit den Anfängen zahlreiche Betätigungsfelder hinzugewonnen. Beispielhaft sei hier nur die 2008 gegründete „Grüsser-Sinopoli-Ambulanz für Spielsucht“ genannt. In der Krankenversorgung gab es in den 50 Jahren eine stetige Ausweitung: Waren es anfangs neun Betten in der stationären Versorgung, so hat sich diese Anzahl im Laufe der Jahre auf 28 ausgeweitet. Zudem stehen gegenwärtig 26 teilstationäre Behandlungsplätze zur Verfügung. Im Wissenschaftlichen Bereich hat sich die Klinik unter anderem in der Erforschung sozialer Phobien, Panikstörungen und der Onlinesucht auch international einen Namen gemacht.

Die Psychosomatik genießt innerhalb der Medizin einen hohen Stellenwert. Grund dafür ist die Erkenntnis, dass jede Krankheit für die betroffene Person und ihr Umfeld eine körperliche, psychische und soziale Dimension beinhaltet. Daher betrachtet die Psychosomatik die Entstehung und Behandlung von Krankheiten ganzheitlich und agiert interdisziplinär als Schnittstelle. Charakteristisch für die Psychosomatik in Mainz ist vor allem, dass sie auf gesellschaftliche Phänomene wie beispielsweise die Zunahme von Angststörungen in der Bevölkerung reagiert. Darüber hinaus richtet sie sich an Bedürfnissen einer sich verändernden Gesellschaft aus.

Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler überbrachte zum Jubiläum die herzlichen Glückwünsche der Landesregierung und hob hervor, dass die Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz sowohl bei den Patientinnen und Patienten als auch in der Fachwelt einen hervorragenden Ruf habe. „Mit ihrem Engagement in Versorgung, Forschung und Lehre ist die Klinik für Psychosomatik auf allen drei Gebieten führend und damit ein äußerst kompetenter gesundheitspolitscher Partner für die Landesregierung, auf den wir stolz sind.“ Als Beispiele nannte die Ministerin die Ambulanz für Spielsucht, in der als erste Einrichtung in Deutschland seit 2008 Menschen mit Internetsüchten und pathologischem Glücksspiel behandelt werden.

Die Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Universitätsmedizin Mainz feierte am vergangenen Samstag ihr 50-jähriges Bestehen mit einer Festveranstaltung.
Im Jahr 1965 als „Abteilung für Psychotherapie“ gegründet, hat die heutige Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie seit den Anfängen zahlreiche Betätigungsfelder hinzugewonnen. Beispielhaft sei hier nur die 2008 gegründete „Grüsser-Sinopoli-Ambulanz für Spielsucht“ genannt. In der Krankenversorgung gab es in den 50 Jahren eine stetige Ausweitung: Waren es anfangs neun Betten in der stationären Versorgung, so hat sich diese Anzahl im Laufe der Jahre auf 28 ausgeweitet. Zudem stehen gegenwärtig 26 teilstationäre Behandlungsplätze zur Verfügung. Im Wissenschaftlichen Bereich hat sich die Klinik unter anderem in der Erforschung sozialer Phobien, Panikstörungen und der Onlinesucht auch international einen Namen gemacht.

Die Psychosomatik genießt innerhalb der Medizin einen hohen Stellenwert. Grund dafür ist die Erkenntnis, dass jede Krankheit für die betroffene Person und ihr Umfeld eine körperliche, psychische und soziale Dimension beinhaltet. Daher betrachtet die Psychosomatik die Entstehung und Behandlung von Krankheiten ganzheitlich und agiert interdisziplinär als Schnittstelle. Charakteristisch für die Psychosomatik in Mainz ist vor allem, dass sie auf gesellschaftliche Phänomene wie beispielsweise die Zunahme von Angststörungen in der Bevölkerung reagiert. Darüber hinaus richtet sie sich an Bedürfnissen einer sich verändernden Gesellschaft aus.

Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler überbrachte zum Jubiläum die herzlichen Glückwünsche der Landesregierung und hob hervor, dass die Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz sowohl bei den Patientinnen und Patienten als auch in der Fachwelt einen hervorragenden Ruf habe. „Mit ihrem Engagement in Versorgung, Forschung und Lehre ist die Klinik für Psychosomatik auf allen drei Gebieten führend und damit ein äußerst kompetenter gesundheitspolitscher Partner für die Landesregierung, auf den wir stolz sind.“ Als Beispiele nannte die Ministerin die Ambulanz für Spielsucht, in der als erste Einrichtung in Deutschland seit 2008 Menschen mit Internetsüchten und pathologischem Glücksspiel behandelt werden.

„Dass die Psychosomatik in Mainz einmal so einen hohen Stellenwert haben würde, hätte im Gründungsjahr wohl niemand zu hoffen gewagt. Heute lässt sich mit Fug und Recht behaupten, dass die Psychosomatik hier nicht mehr wegzudenken ist“,
sagt Prof. Beutel und ergänzt:

„Dass die wechselseitigen Beziehungen psychosozialer und körperlicher Vorgänge ausschlaggebend in ihrer Bedeutung für die Gesundheit und Krankheit von Menschen sind, ist mittlerweile medizinisches Grundverständnis.“

Text: Universitätsmedizin Mainz

Von Sebastian

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