Archiv für den Monat: März 2015

Verbreitete Ängste & weniger bekannte Ängste

Verbreitete Ängste
– Acrophobie: Angst vor Höhe und hohen Ebenen
– Agrophobie: Angst vor großen Flächen, bevölkerten öffentlichen Plätzen oder derAbwesenheit von vertrauen und sicheren Orten beziehungsweise davor, den jeweiligen Ort nicht einfach jeder schnell verlassen  zu können
– Aichmophobie: Angst vor Nadeln und spitzen Gegenständen
– Arachnophobie: Angst vor Spinnen
– Emetophobie: Angst vor Erbrechen
– Hemophobie: Angst vor Blut und blutigen Verletzungen
– Klaustrophobie: Angst vor engen und kleinen Räumen
– Lockiophobie: Angst vor Niederkunft
– Trypanophobie: Angst vor Injektionen

Weniger bekannte Ängste sind
– Arachibutyrophobie: Angst, dass Erdnussbutter am Gaumen hängen bleibt
– Automatonophobie: Angst vor Bauchrednerpuppen, Puppen, Robotern, oder Wachsfiguren
– Barophobie: Angst vor Schwerkraft
– Bibliophobie: Angst vor Büchern
– Blennophobie: Angst vor Schleim
– Lutraphobie: Angst vor Ottern
– Lyssophobie: Angst, verrückt zu werden
– Necrophobie: Angst vor dem Tod und toten Objekten
– Ombrophobie: Angst vor Regen und vom Regen nass zu werden
– Soceraphobie: Angst vor Schwiegereltern

Share

Wenn Feste zum Alptraum werden

Jahrelang ging alles gut- Holger Baumann – Name geändert – führt ein ganz normales Leben als Familienvater und erfolgreicher Verwaltungsfachmann. Dann stirbt sein Vater.

Der 54-jährige regelt alle Erbangelegenheit, es gibt jedoch großen Streit unter den Brüdern, Holger Baumann schlichtet. Doch der Familienzwist belastet ihn so stark, dass er eines Tages in der Straßenbahn zusammenklappt. Plötzlich hält er es unter Menschen nicht mehr aus, bekommt Herzrasen, kann nicht mehr aus dem Haus gehen. Und das ein ganzes Jahr lang. Er leidet an einer sozialen Phobie…

Video: Wenn Feste zum Alptraum werden

 

Share

Soziale Phobie: Positive Einstellung zum Stress hilft

Einem angriffslustigen Bären gegenüberzustehen kann ganz ähnliche körperliche Reaktionen auslösen wie ein Auftritt vor Publikum. Im ersten Fall ist eine erhöhte Alarmbereitschaft zweifellos biologisch sinnvoll. Aber auch lästiges Lampenfieber hat einen Nutzen, da die Erregung dabei helfen kann, eine bevorstehende körperliche oder geistige Leistung zu meistern. Von einer solchen positiven Einstellung zu diesen unangenehmen Empfindungen können Menschen mit einer sozialen Phobie profitieren, berichten amerikanische Psychologen: Wenn eine Leistung gefordert ist, seien die üblicherweise empfohlenen Entspannungsübungen weniger hilfreich, schreiben die Forscher im Fachblatt „Clinical Psychological Science“. In ihrer Studie erwies es sich dagegen als erstaunlich wirksam, die Betroffenen einfach über den Nutzen von Stressreaktionen in Angstsituationen aufzuklären.

Quelle: University of Rochester

Share

Forscher lindern Angst mit Licht

Rezeptoren für den Botenstoff Serotonin lassen sich so modifizieren, dass man sie gezielt mit Licht aktivieren kann. Das berichten Neurowissenschaftlerinnen und Neurowissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum (RUB) mit Kollegen in der Zeitschrift „Neuron“. Ein Ungleichgewicht im Serotoninhaushalt scheint unter anderem für Angstzustände und Depressionen verantwortlich zu sein. Die Forscher stellen ein neues Modell bereit, um die Grundlagen dieser Störungen in Zellkulturen und lebenden Organismen zu untersuchen.

Quelle: http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2014/pm00046.html.de

 

Share