Weniger Fett hilft der Psyche

Depressive Patienten, die zusätzlich adipös sind, zeigen die höchsten Konzentrationen bestimmter Zytokine. „Die größere Ausschüttung der Zytokine im Fettgewebe könnte also mit erklären, warum adipöse Menschen häufiger an Depressionen erkranken als normalgewichtige“, sagt der Psychiater und Adipositasforscher Professor Hubertus Himmerich vom Uniklinikum Leipzig.

Wie eine neue interdisziplinäre Studie der Universität Leipzig zeigt, kann körperliche Bewegung bei adipösen Menschen die Produktion der entzündungsfördernden Zytokine wieder senken.

Diese Forschungsergebnisse machen deutlich, wie vermehrte körperliche Aktivität vor den schweren Folgekrankheiten starken Übergewichts schützen kann. Die Blockierung von Zytokinen durch spezielle Medikamente könnte auch ein neuer Therapieansatz sein – ähnlich wie es heute bereits bei Autoimmunerkrankungen geschieht.

Quelle: welt.de

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