Traumatisierte Soldaten Panikattacken und Depressionen

Aus dem Auslandseinsatz zurückkehrende Soldaten leiden oft an Belastungen. Psychologen kritisieren die Instrumentalisierung durch das Militär.
Die Leidensgeschichte von Johannes Clair begann im Oktober 2010 in einem Bewässerungsgraben nahe Kundus. Der damals 24-jährige Zeitsoldat sollte mit drei anderen einen Außenposten in einem Dorf errichten, als sie ein Gewehrfeuer aus dem Hinterhalt in die Deckung trieb. Vier Tage lagen er und seine Kameraden in dem Graben unter Dauerbeschuss. Am Schluss war er nicht mehr handlungsfähig, fühlte nur noch pure, nackte, panische Angst.

Zurück in Deutschland schien erst einmal alles gut für den ehemaligen Fallschirmjäger zu laufen. Er schrieb ein Buch über seine Erlebnisse in Afghanistan. Es wurde zum Bestseller. Er hielt Vorträge zum Thema. Schließlich nahm er ein Studium auf. Doch kurze Zeit später holte ihn die Vergangenheit wieder ein.

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