Schlagwort-Archive: Sozialen Phobie

Jede Angst ist ein Produkt unserer Phantasie

Unter einer sozialen Phobie versteht man die Furcht vor der Bewertung, Ablehnung oder Demütigung durch andere Menschen. Die soziale Angst tritt, wie der Begriff schon sagt, in sozialen Situationen, also in Gegenwart anderer Menschen auf. Sie tritt häufig auf, beim gemeinsamen Essen, beim Sprechen in der Öffentlichkeit, bei Konferenzen, Vorträgen und Festen, beim Schreiben in der Öffentlichkeit, bei Prüfungen. Die soziale Angst kann sich in Gedanken, Gefühlen, körperlichen Reaktionen und dem Verhalten äußern.
Wer unter einer sozialen Angst leidet, erkennt gewöhnlich, dass die Angst und das Vermeidungsverhalten irrational und übertrieben sind, hat jedoch den Eindruck, sich nicht anders verhalten zu können. Der Leidensdruck ist sehr groß. Betroffene können bedingt durch die soziale Angst manche berufliche Chancen nicht wahrnehmen, ihre Fähigkeiten nicht voll entfalten, finden keinen Partner oder haben Probleme in der Partnerschaft.

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Psychodynamische Kurzzeitgruppentherapie der sozialen Phobie

pdfAuf Grundlage des Konzepts der supportivexpressiven Therapie (SET) wurde ein Manual zur ambulanten psychodynamischen Gruppentherapie der sozialen Phobie entwickelt, welches auf das individuelle zentrale Beziehungskonfliktthema (ZBKT) der Gruppenmitglieder und dessen Universalität fokussiert sowie gruppenspezifische Prozess- und Wirkfaktoren fördert. Psychodynamische Kurzzeitgruppentherapie der sozialen Phobie weiterlesen

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Hat das kognitive Modell von Clark und Wells zur sozialen Phobie Erklärungskraft für das Kindesalter?

Zusammenfassung
Das kognitive Modell von Clark und Wells (1995) zur sozialen Phobie hat in der empirischen Forschung der letzten Jahre viel Beachtung gefunden. Bisher bleibt jedoch unklar, ob das für das Erwachsenenalter konzipierte und evaluierte Modell auch Erklärungskraft für das Kindesalter hat. In unserem Literaturüberblick fanden wir Hinweise darauf, dass einige Aspekte des Modells schon im Kindesalter eine Rolle für die Aufrechterhaltung der Störung spielen, wie dysfunktionale antizipatorische Bewertungen, Aufmerksamkeits-, Interpretations- und Grübelprozesse. Empirische Studien zu anderen Komponenten des Modells liefern dagegen widersprüchliche Ergebnisse, oder können aufgrund nicht ausreichender Studienzahl nicht abschließend beurteilt werden. Insgesamt ergeben sich Hinweise darauf, dass das Modell zumindest zum Teil Erklärungskraft für die soziale Phobie des Kindes- und Jugendalters besitzt.

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Stimmen aus dem Internet. Ist eine soziale Phobie überhaupt heilbar?

Ist eine soziale Phobie überhaupt heilbar?

Alle Phobien haben eine ausgesprochen gute Prognose. Vor allem mit Hilfe einer Verhaltenstherapie lassen sich rasch symptomatische Verbesserungen erzielen. Die Kosten für eine Psychotherapie bei einem psychologischen oder ärztlichen Psychotherapeuten, der im Rahmen der kassenärztlichen Versorgung arbeitet, werden in der Regel von der Kasse übernommen.
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Karriere-Hemmnis Soziale Phobie

Lähmende Versagensängste
Minderwertigkeitsgefühle und Versagensängste kennt fast jeder. Bei Personen mit einer sozialen Phobie beherrschen diese negativen Gefühle jedoch den gesamten Alltag und erschweren zwischenmenschliche Kontakte. „Dies kann beruflich erhebliche Einschränkungen nach sich ziehen“, weiß Prof. Fritz Hohagen von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie. Karriere-Hemmnis Soziale Phobie weiterlesen

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Kognitive Modelle der Entstehung und Aufrechterhaltung der Sozialen Phobie

Kognitive Theorien zu Angst allgemein postulieren, dass kognitive Prozesse höchst relevant für die Entstehung und Aufrechterhaltung von Angststörungen sind (z.B. Barlow, 1988; Beck, Emery & Greenberg, 1985; Clark & Wells, 1995; Eysenck, 1992; Mathews & Mackintosh, 1998; Mogg & Bradley, 1998; Wells & Matthews, 1994; Williams, Watts, MacLeod & Mathews, 1988b). Dabei unterscheiden sich diese Theorien vor allem darin, welche Rollen sie kognitiven Verzerrungen (Bias) in Aufmerksamkeits-, Interpretations-, Gedächtnis- und Urteilsprozessen zuschreiben. Kognitive Modelle der Entstehung und Aufrechterhaltung der Sozialen Phobie weiterlesen

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