Soziale Phobien: Die Angst gehört zu mir

Ich war schon immer ruhig, ängstlich und verschlossen. Als ich aufs Gymnasium gekommen bin, verstärkten sich meine Ängste. Ich habe befürchtet, dass die anderen mich komisch finden oder nicht mögen. Besonders schlimm war das Gefühl bei Menschen, mit denen ich wenig zu tun hatte. Furchtbar waren auch Referate. Wenn ich vor anderen sprechen sollte, hatte ich panische Angst davor, Unsinn zu reden, und dachte, jeder sieht, wie aufgeregt ich bin. Mir war in solchen Situationen immer furchtbar schlecht.

„Mir war ständig übel“

Im Studium kam es dann noch schlimmer, auf die neue Situation habe ich mit Panikattacken reagiert. Ich konnte kaum an die Uni gehen oder Leute treffen. Wenn ich dann zu Hause blieb, habe ich mich natürlich erst recht als Versagerin gesehen, die ihr Leben nicht auf die Reihe bekommt. Dadurch kamen zu meiner Angst auch noch Depressionen. Mir war ständig übel. Ich habe aber am Anfang nicht verstanden, dass die Übelkeit von der Anspannung und der Angst kommt. Ich war sehr oft beim Arzt, der nach einer körperlichen Ursache gesucht hat.

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