Soziale Netzwerke und Depression

Selbstmitleid, Neid, Gelähmtsein: Als Kati Krause an Depressionen erkrankt, wird ihr Online-Leben zur Qual.
SPIEGEL ONLINE: Frau Krause, wann haben Sie zum letzten Mal Facebook gecheckt?

Krause: Ich benutze soziale Netzwerke fast gar nicht mehr. Meinen Instagram-Account habe ich erst letzte Woche vorübergehend stillgelegt. Apps von Facebook oder Twitter gibt es nicht auf meinem Smartphone. Wenn, dann checke ich über den Computer mal kurz meine Accounts. Das ist aber selten. Außerdem habe ich eine Browser-Zeitkontrolle installiert, die mich rauswirft, sobald ich mehr als zehn Minuten am Tag auf Facebook bin.
SPIEGEL ONLINE: Das klingt, als wären soziale Netzwerke wie ein Droge, von der Sie sich fernhalten müssen. Was ist passiert?

Krause: Früher war ich online total aktiv, soziale Netzwerke gehörten zu meinem Leben. Das hat sich schlagartig geändert, als ich Ende 2014 und dann nochmal Anfang 2015 an einer Depression erkrankt bin. Plötzlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass mir soziale Medien in meinem Zustand sehr, sehr viel Schaden zufügen. Es hat sich ungesund angefühlt. Irgendwann habe ich es geschafft, die Apps zu deinstallieren. Danach ging es mir besser.

Das komplette Interview ansehen auf Spiegel Online

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*