Probanden mit Sozial-Phobie gesucht

Ein Expertenteam aus Ärzten, Psychologen und Humangenetikern will mehr über Ursachen, Diagnose und mögliche Behandlung der sozialen Phobie herausfinden und sucht dafür Studienteilnehmer. Wer die Diagnose Soziale Phobie habe oder vermute, daran zu leiden, kann sich telefonisch oder per Mail beim Universitätsklinikum Bonn anmelden. Die für die Studie nötige Blutprobe könnten sich Interessierte bei ihrem Hausarzt abnehmen lassen. Außerdem ist es möglich, sich telefonisch – und nicht persönlich in Bonn – befragen zu lassen. Menschen mit einer Soziale Phobie haben große Angst davor, im Mittelpunkt zu stehen. Verschlimmert werde diese Furcht durch den Gedanken, dass man ihnen ihre Nervosität ansieht, erläutern die Forscher des Universitätsklinikums Bonn. Fast immer zeigten Betroffene auch körperliche Reaktionen, wenn sie mit einer gefürchteten Situation konfrontiert werden: Zittern, Atemnot, Panikgefühle und ein roter Kopf etwa. Sie vermeiden daher Situationen, in denen sie von anderen Personen bewertet werden könnten. Oft bevorzugen sie den Kontakt zur Außenwelt über Telefon oder soziale Netzwerke.
Mehr Infos: Tel. 0228/28714605 oder E-Mail: SocialPhobia-Research@ukb.uni-bonn.de

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