Mit FEAR gegen die Angst

EIR
Am verlässlichsten wirst du deine Angst los, wenn du dich nach der Maxime richtet, die hinter der Abkürzung FEAR (englisch für Angst) steht: Face Everything And Recover (Stell dich allem und erhole dich wieder).

Untermauert von zahlreichen Studien und in der ganzen Welt verwendet, ist das Prinzip >>sich seinen Ängsten stellen, bis die Angst nachlässt<< einer der Eckpfeiler der Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT).

Der Prozess, während man dessen man sich seinen Ängsten bewusst stellt und sie aushält, bis sie nachlassen, wird auch Konfrontation oder Desensibilisierung genannt. Von Habituation spricht man, wenn man sich, ähnlich wie beim kalten Wasser in einem Schwimmbecken, langsam an etwas gewöhnt. Das Grundprinzip besteht darin, zu warten, bis die Angst wenigstens um die Hälfte abgenommen hat, bevor man sich aus der jeweiligen Situation zurückzieht – das dauert gewöhnlich 20 Minuten bis eine Stunde, manchmal auch länger.

Wenn du davon überzeugt bist, dass deine Angst auch dann nicht nachlässt, wenn du nichts tust, probiere es doch einfach mal aus. Begebe dich in eine angstauslösende Situation, der du dich sonst entziehst – benutze einen Aufzug, fahre mit einem vollen Bus, stelle dich in einen vollen Raum oder setze dich allein an einen Tresen. Bleibe an Ort und Stelle und lass die Angst einfach mal kommen. Tue nichts gegen die Angst, sondern bleibe einfach, wo du bist, und fühle nur deine Angst. Du wirst sehen, dass sie mit der Zeit nachlässt.

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