Hilfe bei lebensbedrohlichen Depressionen

Mit der Unterstützung des Förderkreises konnte das Klinikum Höchst ein neues Gerät zur Behandlung schwerster Depressionen anschaffen.
Depressionen sind die häufigsten psychischen Erkrankungen. Nach Schätzungen des Bundesgesundheitsministeriums sind aktuell rund vier Millionen Menschen betroffen. Hochrechnungen zufolge werden zukünftig gut zehn Millionen Menschen in Deutschland eine Depression bis zu ihrem 65. Lebensjahr erlitten haben. Depressionen können demzufolge zu den wichtigsten Volkskrankheiten gezählt werden – mit großem Einfluss auf Arbeitsunfähigkeit und Frühberentung wegen Erwerbsminderung. Am Klinikum Höchst wird aufgrund der Pflichtversorgung für die Einwohner des Frankfurter Westens das gesamte Spektrum an Therapieangeboten vorgehalten, damit allen Depressionsformen, auch den lebensbedrohlichen, mit Selbstmordgefahr einhergehenden wahnhaften Depressionen, professionell begegnet werden kann.

Dank der Unterstützung des Förderkreises des Klinikums Höchst kann jetzt für die besondere Therapie schwerster psychiatrischer Erkrankungen ein neues, den modernsten Entwicklungen auf diesem Gebiet entsprechende Gerät eingesetzt werden. Es kann auch bei besonders schweren lebensbedrohlichen Formen schizophrener Psychosen lebensrettend genutzt werden. Gestern ist das Gerät vom Förderkreis im Klinikum übergeben worden. Das neue Gerät zur Heilkrampfbehandlung (EKT) ersetzt ältere Geräte. Der Förderkreis des Klinikums beteiligte sich mit 7500 Euro an den Gesamtkosten von mehr als 27 000 Euro. Mit der deutlich verbesserten technischen Ausrüstung wird es in Zukunft möglich sein, dem steigenden Behandlungsbedarf auch bei Anfragen aus anderen Kliniken gerecht zu werden.

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