Hilfe bei Angstattacken

  • Lenke dich ab. Egal mit was. An der Kasse im Supermarkt, addiere die Preise der Artikel, die dort aufgebaut sind. Rechnen ist im Allgemeinen eine gute Ablenkung. Wenn du nicht alleine bist, fange mit deiner Begleitung ein intensives Gespräch an. Wichtig ist, dass du dich nicht auf die Angst konzentrierst.
  • Wenn du nicht gerade mit Übelkeit zu tun hast, kaue Kaugummi oder trinke ein kaltes, erfrischendes Getränk.

  • Wenn du schon ein wenig Erfahrung mir Entspannungsübungen hast (z.B. Bauchatmung), versuche diese anzuwenden. (Entspannungsübungen brauchen Übung und funktionieren nicht beim ersten Mal)
  • Versuche dich nicht gegen deine Angst zu wehren. Versuche sie anzunehmen. Unterhalte dich mit deiner Angst.
  • Im Internet habe ich mal den Vergleich gelesen, dass man sich die Angst als ungebetenen Gast auf seiner Party vorstellen soll. Er ist nun mal da. Ich sollte das akzeptieren. Ich kann ihm vielleicht noch „Guten Abend“ sagen, aber ich muss mich nicht den ganzen Abend mit ihm beschäftigen. Das würde mir sicher den ganzen Abend vermiesen.
  • Da man mit einer Angsterkrankung meist ziemlich angespannt ist, ist es sehr hilfreich sich zu entspannen. Dabei muss jeder seine eigene Art finden, die ihm gut tut. Eine sehr gute und einfach zu erlernende Form der Entspannung ist die Progressive Muskelentspannung aber auch Joga, Autogenes Training oder Qigong sind empfehlenswert. Viele Krankenkassen bieten Kurse an oder zahlen solche Kurse teilweise oder sogar ganz.
  • Lege dir ein Hobby zu, das dir Spaß macht, was dich erfüllt. Oder intensiviere eines deiner Hobbys. Alles was dir Spaß macht ist gut für dich.
  • Lege dir ein wenig „gesunden“ Egoismus zu. Viele Angsterkrankte verlieren mit ihrer Krankheit auch ihr Selbstbewusstsein. Deswegen ist es wichtig, dass du auf dich achtest. Du bist wichtig!!!

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