Fünf Irrtümer über Ängste und Phobien

Die Wahrheit über weit verbreitete Legenden über Ängste und Phobien.

 Angst muss einen konkreten Grund haben

Phobien und krankhafte Ängste beziehen sich meist auf Vorstellungen, die für gesunde Menschen unrealistisch und kaum nachvollziehbar erscheinen. Ob ein reales, womöglich traumatisches Erlebnis in der Vergangenheit die Ängste ausgelöst hat, kann eine Psychotherapie klären.

Angst ist ein rein seelisches Phänomen

Eine Angst- oder Panikattacke äußert sich auch durch körperliche Symptome: Das Herz rast, Schweiß bricht aus, die Stimme versagt. Die Ursache dafür liegt jedoch in der Psyche – und muss auch dort behandelt werden.

Nur Schwächlinge haben Angst

Unter Ängsten und Phobien leiden auch überdurchschnittlich leistungsorientierte, engagierte und aktive Menschen, die jedoch mit den eigenen und/oder (vermeintlichen) Erwartungen anderer nicht zurecht kommen.

Was Angst auslöst, sollte vermieden werden

Angstpatienten, die angstauslösende Situationen vermeiden, schränken ihren Bewegungsspielraum immer mehr ein. In einer Therapie lernen sie, ihre Ängste zu überwinden, indem sie sich ihnen bewusst aussetzen – und dabei feststellen: Da kann mir ja gar nichts passieren

Angst ist immer etwas Negatives

Gesunde Angst ist ein natürlicher und lebenswichtiger Schutzmechanismus des Menschen – ein Gefühl, das uns seit jeher vor gefährlichen Situationen warnt, zur Vorsicht mahnt und gegebenenfalls zur Flucht aktiviert.

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