Eine Mutter versteht die Depressionen ihrer Tochter nicht. Das ist ihre Antwort

In ihrem Beitrag „Explaining My Depression to My Mother“ („Meiner Mutter meine Depressionen erklären“) spricht sie über all die Facetten ihrer Depression, die ihre Mutter nicht verstehen kann. Sie beschreibt typische Fragen und Aussagen ihrer Mutter und was sie darauf antworten möchte. Ein besonders starker Teil des Auftritts im Wortlaut:

Mama sagt: ‚Ich dachte, das Problem sei, dass du nicht aus dem Bett kommst.‘ – Ich kann nicht. Die Angst hält mich als Geisel in meinem eigenen Haus, meinem eigenen Kopf gefangen.
Mama sagt: ‚Wo kommt die Angst plötzlich her?‘
 – Angst ist der Cousin aus einer anderen Stadt, der gerade zu Besuch ist und den die Depression zur Party mitbringen zu müssen glaubt. Mama, ich bin die Party. Eine Party, an der ich gar nicht teilnehmen will.

Mama sagt: ‚Wieso gehst du nicht mal zu einer echten Party? Triff dich mit Freunden!‘ – Klar, Mama, ich mache Pläne. Ich mache Pläne, obwohl ich nicht hingehen will. Ich mache Pläne, weil ich weiß, dass ich gehen wollen sollte. Manchmal weiß ich, dass ich eigentlich gerne gegangen wäre. Es macht nur einfach keinen Spaß, Spaß zu haben, wenn man gar keinen Spaß haben will!“

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