Angst – „Annehmen, nicht wegdrücken“

Ob vor Spinnen oder Enge – jeder Mensch kennt Angst. Wann das eigentlich normale Gefühl krankhaft wird und wie man lernt, damit umzugehen, erklären Dr. Sabine Schallmayer, Psychologische Psychotherapeutin, und Dr. Hamid Peseschkian, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, von der Wiesbadener Akadamie für Psychotherapie (WIAP).Was können Angstpatienten neben der Therapie tun, um sich zu helfen?

Peseschkian: Es ist hilfreich, zu verstehen, was man hat, wie es funktioniert. Der Patient muss aktiv sein, damit er von der Situation nicht überrascht ist. Er weiß, das kann kommen, es ist nicht tödlich, sehr belastend zwar, aber es geht auch wieder vorbei.

Schallmayer: Besonders die Angst vor der Angst gilt es erst gar nicht zu entwickeln. Das Symptom hat eine Funktion, auch wenn sie vielleicht entartet ist, aber das sollte man annehmen, auch wenn es schwierig ist. Aber die Angst, im Hörsaal wieder eine Panikattacke zu bekommen und ihn deshalb zu vermeiden, löst häufig schwerwiegendere Störungen aus.

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