Achtsam der Angst begegnen

Auf der Suche nach wirkungsvollen Lösungen zur Verringerung von Ängsten bzw. Angsterkrankungen empfehlen Ärzte und Therapeuten ihren Klienten immer häufiger die Achtsamkeitspraxis.

Achtsamkeit praktiziert man durch absichtliche Aufmerksamkeit und durch die Einnahme einer wohlwollenden, offenen, nicht urteilenden und alles zulassenden Haltung. Das bedeutet, sich der Erfahrung des gegenwärtigen Moments mit achtsamer Präsenz zuzuwenden, anstatt sich abzuwenden. Die Betonung liegt auf dem Sein und nicht auf dem Tun. Achtsamkeitspraxis versteht sich bei Angsterkrankungen nicht als Behandlungstechnik, sondern eher als Lebensstil.

Furcht, Angst und Panik können überwältigende Erfahrungen sein. Sie können auch als Erfahrungen verstanden werden, die in den gegenwärtigen Moment hinein- und wieder aus ihm heraustreten. Man kann mit ihnen umzugehen lernen, indem man Entspannung und Aufmerksamkeit ins eigene Leben bringt und sich auf den gegenwärtigen Moment konzentriert. Da Furcht und Angst nur im gegenwärtigen Moment auftreten, ist es von entscheidenden Bedeutung, dass man lernt, in der Gegenwart zu sein – und darin zu bleiben –, um mit ihnen zurechtzukommen.

Wir beginnen dann, uns zu den Erfahrungen von Furcht, Angst und Panik zu verhalten anstatt aus ihnen heraus oder so, als ob wir diese wären. Wenn wir beginnen, diese Erfahrungen immer mehr als Umstände im gegenwärtigen Moment zu sehen statt als unseren Feind oder als ein „Problem“, werden diese unser Leben immer weniger beherrschen. So werden wir effektiver auf sie reagieren können.

Mit langjährigen Studien fanden Dr. Jon Kabat-Zinn und Kollegen heraus, dass mit der Achtsamkeitspraxis bei der Bewältigung von Angst- und Panikzuständen gute Erfolge erzielt werden konnten.

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